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Schützen setzen mit Schwenkfahnen Zeichen für „Blaulichtfamilie“

13.05.2026 / 17:40 Uhr — Info / Dormago - bs

Foto: D. Staniek / Rhein-Kreis Neuss Thomas Schröder (r.) und Jörn Neßlinger (l.) überreichten Landrätin Katharina Reinhold eine Fahne mit dem Projektmotiv „Danke an die Blaulichtfamilie“
Thomas Schröder (r.) und Jörn Neßlinger (l.) überreichten Landrätin Katharina Reinhold eine Fahne mit dem Projektmotiv „Danke an die Blaulichtfamilie“
Landrätin Katharina Reinhold unterstützt die Initiative „Danke an die Blaulichtfamilie“ des Bezirksverbands Neuss im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Mit speziellen Schwenkfahnen wollen die Schützen bei Festzügen ihre Verbundenheit mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen sichtbar machen.

Im Kreishaus in Grevenbroich überreichten Bezirksbundesmeister Thomas Schröder und sein Stellvertreter Jörn Neßlinger der Landrätin symbolisch eine Fahne mit dem Projektmotiv. Reinhold erklärte, Sicherheit und Bevölkerungsschutz hätten für den Rhein-Kreis Neuss hohe Bedeutung. Dazu gehöre auch, dass Großveranstaltungen wie Schützenfeste sicher stattfinden könnten. Die Initiative verstehe sie als Zeichen der Wertschätzung für die Einsatzkräfte.

Der Bezirksverband hat insgesamt 40 Schwenkfahnentücher mit dem Motiv „Danke an die Blaulichtfamilie“ herstellen lassen. Die Fahnen werden den 18 Mitgliedsbruderschaften - zu denen auch die Dormagener Bruderschaften gehören - dauerhaft als Leihgabe zur Verfügung gestellt – jeweils in zwei Ausführungen und verschiedenen Größen für die Schützenjugend. Bei Festzügen sollen sie gut sichtbar mitgeführt werden. Vier Fahnen verbleiben dauerhaft beim Bezirksverband und sollen auch überregional zum Einsatz kommen.

Schröder betonte, das Schützenwesen sei bei Veranstaltungen auf die Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen angewiesen. Gleichzeitig verwies er auf zunehmende verbale und körperliche Angriffe auf Einsatzkräfte. Gemeinsam mit Reinhold machte er deutlich, dass ein solches Verhalten nicht akzeptiert werde. Einsatz- und Rettungskräfte verdienten Respekt und Anerkennung.

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