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Mobbing, Krisen, Fehlzeiten: Schulsozialarbeit im Austausch

11.05.2026 / 13:14 Uhr — Info Dormago - bs

Das Thema „Psychische Gesundheit an Schulen“ stand im Mittelpunkt des Vernetzungstreffen der Schulsozialarbeit im Rhein-Kreis Neuss. Rund 90 Fachkräfte aus Schulen von Dormagen bis Meerbusch folgten der Einladung des Regionalen Bildungsbüros des Rhein-Kreises Neuss und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Weiterbildung und zur weiteren Vernetzung.

Bei einem Markt der Möglichkeiten informierten sich die Schulsozialarbeiter und -arbeiterinnen über verschiedene Institutionen und Einrichtungen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Dr. Mathias König, Leiter des Regionalen Bildungsbüros, freute sich über die gute Resonanz und hob die Bedeutung der Schulsozialarbeit hervor: „Die enorme Beteiligung – mit Anmeldungen von annähernd 100 Prozent der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Kreis – zeigt eindrucksvoll die Relevanz des Themas und die hohe Motivation der Schulsozialarbeitenden. Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein für funktionierende Bildungs- und Unterstützungsstrukturen an unseren Schulen.“

In seinem Impulsvortrag ging Prof. Dr. Karsten Speck von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg auf die Rolle der Schulsozialarbeit im Unterstützungsnetzwerk mit Blick auf die psychische Gesundheit ein. Darauf aufbauend vertieften die Teilnehmenden zentrale Themen wie Mobbingprävention, Schulabsentismus und Krisenarbeit in Workshops. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Austausch untereinander sowie auf der Entwicklung konkreter Handlungsansätze für den schulischen Alltag.

Christian Höhn vom Regionalen Bildungsbüro zog ein positives Fazit: „Der Fachtag hat gezeigt, wie wichtig Vernetzung und abgestimmtes Handeln sind, um den wachsenden Herausforderungen insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wirksam zu begegnen.“ Unterstützt wurde das Bildungsbüro bei der Veranstaltung durch den Schulpsychologischen Dienst des Rhein-Kreises Neuss sowie weitere regionale Träger, die sich aktiv in das Programm einbrachten.

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