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Udo Hanselmann ist plötzlich und unerwartet gestorben
05.05.2026 / 11:45 Uhr — Dormago / duz
Eine traurige Nachricht verbreitete sich gestern in Köln und in Dormagen: Zwei Monate nach seinem 78. Geburtstag ist Udo Hanselmann am Sonntag plötzlich und unerwartet gestorben. Im letzten Jahr zählte er zu den Ehrengästen der 50-Jahr-Feier von Dormagen, denn 1975 war der Sozialdemokrat Mitglied des Dormagener Stadtrates, dem er bis 2006 angehörte. Die engen Beziehungen zur Stadt hielt Hanselmann aufrecht, als er nach Köln umzog. Schließlich wuchs der gebürtige Leverkusener in Dormagen auf und ging hier auf die Realschule an der Beethovenstraße - übrigens in einer Klasse mit dem späteren Bürgermeister Heinz Hilgers.Nach seiner Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann begann Hanselmann beim Grenzschutz, holte dabei sein Abitur nach, studierte anschließend Pädagogik, Soziologie und Psychologie in Köln und wurde Diplom-Pädagoge. 20 Jahre lang war er Referatsleiter beim DGB-Bundesvorstand in Düsseldorf und bewies seine Verbundenheit mit dem Rheinland: Als der Gewerkschaftsbund seinen Hauptsitz Düsseldorf in die Bundeshauptstadt verlegte, ging er nicht mit nach Berlin.
Udo Hanselmann war immer hoch engagiert und beliebt. In Dormagen und später in Köln betätigte er sich auf vielfache Weise ehrenamtlich. Noch im letzten November wurde er als 1. stellvertretender Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld bestätigt. Er war Vorsitzender des Vereins Aktion Nachbarschaft und Mitglied in zahlreichen Vereinen, etwa „Kultur im Veedel“, im Ossendorfer Karnevalsverein und in der Bürgervereinigung Ossendorf.
Für nächste Woche Dienstag war der Bezirksvertreter angekündigt als Gast des Frühjahrsempfangs der Kölner SPD. Nicht nur dort wird Udo Hanselmann fehlen.


