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Appell: „Rücksicht nehmen auf Dormagener Wirtschaftswegen“

21.04.2026 / 12:52 Uhr — Info Stadt / Dormago / duz

Foto: Stadt Dormagen Die beiden Landwirte Katrin Schmalbuch und Simon Klein an der Fahrradstraße (Holzweg)
Die beiden Landwirte Katrin Schmalbuch und Simon Klein an der Fahrradstraße (Holzweg)
Der regelmäßige Austausch von Stadtverwaltung und Landwirtschaft habe sich als wertvoll erwiesen und diene dazu, konkrete Probleme „frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Jetzt gab es wieder ein Treffen im Technischen Rathaus mit einem zentralen Thema: Diskutiert wurde über die zunehmende Nutzung von Wirtschaftswegen durch unterschiedliche Verkehrsteilnehmer. Die Landwirte wiesen darauf hin, dass es vermehrt zu Konflikten zwischen landwirtschaftlichem Verkehr sowie Radfahrern und Fußgängern komme. Dies wird besonders häufig auf dem Holzweg beobachtet, der gleichzeitig als Fahrradstraße ausgewiesen ist.

Grundsätzlich dienen Wirtschaftswege in erster Linie der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung. Landwirte sind auf diese Wege angewiesen, um ihre Felder zu erreichen und zu bewirtschaften. Dabei kommen regelmäßig große und teilweise schwer manövrierbare Maschinen zum Einsatz, die entsprechend Platz benötigen und nicht kurzfristig ausweichen können. Vor diesem Hintergrund appellieren Stadtverwaltung und Landwirtschaft an alle Nutzer, Verständnis für die jeweiligen Anforderungen aufzubringen. „Unsere Landwirte leisten einen wichtigen Beitrag für die Versorgung der Bevölkerung und die Pflege unserer Kulturlandschaft. Gleichzeitig sind unsere Wirtschaftswege auch für viele Menschen attraktive Freizeitorte. Umso wichtiger ist es, dass alle Nutzergruppen respektvoll miteinander umgehen und Rücksicht nehmen“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld.

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