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Rheinland Klinikum nimmt Stellung zum Sanierungsprozess

17.10.2024 / 10:21 Uhr — Info / Redaktion Dormago - bs

Auch im Zusammenhang mit den Befürchtungen zur Schließung der Geburtenstation in Dormagen erklärt das Rheinland-Klinikum in einer Pressemitteilung vom 16. Oktober: "Die Eckpunktebeschlüsse der Gesellschafter in Bezug auf die Medizin- und Standortstrategie, das Aufsetzen eines Sanierungsprojektes und die Zuführung von Liquidität müssen jetzt in konkrete Planungen (inhaltlich wie zeitlich) überführt werden. Aussagen in der Öffentlichkeit zu beabsichtigten Schließungen von Angeboten etc., fußen daher nicht auf Planungen des Klinikums, da es diese Pläne schlichtweg noch gar nicht gibt – derzeit gibt es von den Gesellschaftern beschlossene Eckpunkte mit einem Zielbild. Im Rheinland Klinikum wurde als erster Schritt eine dezidierte Sanierungs-Projektorganisation aufgesetzt: der Lenkungsausschuss. Dieser bindet die relevanten Akteure des Rheinland Klinikums (Geschäftsführung, Ärztlicher Direktion, Pflegedirektorin, Leitung Projektmanagement), den Betriebsrat und zusätzlich als Klammer zu den Gesellschaftern die Kämmerer von Rhein-Kreis Neuss und Stadt Neuss ein. Unterstützt wird das Projekt von Roland Berger."

Die erste Sitzung des Lenkungsausschusses findet am heutigen Donnerstag statt.

Hintergrundinfo:
In Bezug auf die medizinstrategische Eckpunkte zum Sanierungsprozess des Rheinlandklinikums wurde entschieden, dass das Krankenhaus Dormagen als Grund- und Regel-Krankenhaus mit Notfallversorgungsstufe 1 fortgeführt wird und das starke elektive orthopädische Angebot erhalten bleiben soll, während die Leistungen in der Gynäkologie und Geburtshilfe am Standort Neuss konzentriert werden.

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