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Mini-Golf-WM: Gold, Silber und Pech beim Stechen

05.11.2019 / 14:11 Uhr — Sebastian Heine / duz

Foto: privat Vanessa Peuker und Sebastian Heine brachten WM-Medaillen mit nach Dormagen
Vanessa Peuker und Sebastian Heine brachten WM-Medaillen mit nach Dormagen
Im chinesischen Zhouzhuang fanden jüngst die 16. Minigolf-Weltmeisterschaften der Allgemeinen Klasse statt. Mit dabei als Aktive waren Vanessa Peuker und Sebastian Heine vom MGC Dormagen Brechten. Heine war zudem Bahnbetreuer, zusammen mit Patrick Bothmann und Alexander Junkermann aus Dormagen. In zehn Trainingstagen auf den Wettkampfbahnen galt es die besten Spuren, das beste Ballmaterial zu finden sowie Routine für die WM zu entwickeln. Gespielt wurde zum ersten Mal in der Kombination aus Beton und Filz. Beton liegt den Deutschen sehr gut, der Filz wurde in Schweden entwickelt. Und so kam es dann auch, dass bei beiden Mannschaftsentscheidungen das Duell Schweden gegen Deutschland hieß.

Die Herren um Sebastian Heine, der zum ersten Mal die Schlüsselposition 6 im Team erhielt, konnten nicht an ihre Trainingsergebnisse anknüpfen und mussten vor allem auf Filz Schläge lassen. Diesen Rückstand konnte man auch nicht mehr auf der Betonbahn aufholen und so ging der Weltmeisterschaftstitel an Schweden. Deutschland wurde Zweiter vor der Schweiz. Die Damen machten es deutlich besser und hielten ihre Ergebnisse aus dem Training und krönten sich vor Schweden mit dem Weltmeistertitel.

In den anschließenden Einzelwettbewerben konnte vor allem Vanessa Peuker auf sich aufmerksam machen. Im Mixed Wettbewerb wo sie mit Mannschaftskollege Sebastian Heine an den Start ging und wo immer abwechselnd geschlagen wird, belegten die Beiden nach einer sehr guten Aufholjagd den vierten Platz. Sehr unglücklich wurde das Stechen um Bronze verloren. Weltmeister wurden der in der nächsten Saison für Dormagen spielende Dennis Kapke zusammen mit Stefanie Blendermann. Im Strokeplay Wettbewerb kämpfte sich Vanessa Peuker mit einem sehr guten Endspurt ins Finale, verlor dort ebenfalls das Stechen um Platz 3 und wurde Vierte.

Im Matchplay Wettbewerb wollte sie es anders machen und kämpfte sich Runde für Runde in sehr guten Matches gegen sehr gute Gegnerinnen weiter ins Finale. Dort gewann sie Silber und wurde Vizeweltmeisterin. Sebastian Heine konnte sich als letzter verbleibender Mann bis ins Viertelfinale spielen und wurde am Ende guter Fünfter. Deutschland wurde wieder beste Nation bei dieser WM mit 3x Gold, 3x Silber und 2x Bronze.
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