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Stadtteilprojekt Horrem soll weiterentwickelt werden

07.11.2018 / 16:40 Uhr — Presseinfos SPD - CDU / bs

In Horrem hat sich in den letzten Jahren mit Unterstützung des Landes viel getan. Als „Leuchtturmprojekt“ - auch aus Sicht der NRW-Regierung - gilt beispielsweise der entstehende Lernort Horrem. Der Umbau des nördlichen Quartierseingangs liegt im Zeitplan. Für den Bahnhofsumbau West gibt es inzwischen eine finanzierbare Version, nachdem eine Kostensteigerung für die ursprünglichen Entwürfe zu einem Ausschreibungsstopp geführt hat. Aktuell sind alle genehmigten Investitionen und Zuschüsse für den Ortsteil fest verplant. „Aber nach wie vor ist eine Weiterentwicklung notwendig, damit Horrem auch langfristig und nachhaltig ein Ort ist, in dem die Menschen gerne leben“ erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Behncke. Michael Dries, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Auch der kürzlich vorgelegte erste Dormagener Sozialbericht zeigt deutlich auf, dass insbesondere Horrem neben Dormagen-Mitte und Hackenbroich mehr Unterstützung bei der Entwicklung als andere Ortsteile benötigt.“

Deshalb befürworteten die Sozialdemokraten von Anfang an beispielsweise die Pläne für einen Bürgerpark im Bereich des alten Friedhofs, die in Zusammenarbeit mit der Dormagener Wohnungsbaugesellschaft und der IG Horrem umgesetzt werden könnten. SPD-Fraktionsvize Bernhard Schmitt erklärt dazu: „Im Stadtteilkern von Horrem gibt es nur einen Spielplatz und keine größeren Grünflächen, die sich als Naherholungsbereiche eignen.“ Ein weiteres Projekt hat für den Horremer Stadtrat eine hohe Priorität: „Wichtig ist die Realisierung der Maßnahme ‚Neue Mitte – Knechtstedener Straße‘, die sich auch direkt auf die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner auswirkt.“

Um diese und weitere kleinere Projekte umsetzen zu können, wird die Verwaltung einen entsprechenden Förderantrag stellen. Dies wurde in der Ratssitzung am 6. November einstimmig beschlossen. Die CDU-Fraktion hatten sich im Vorfeld auf die Weiterführung mit der SPD verständigt. CDU-Fraktionsvorsitzender Kai Weber zu den von seiner Fraktion geforderten Rahmenbedingungen: „Wir werden abschließend maximal eine weitere Million Euro für mehrere, von der Verwaltung vorgeschlagene Einzelmaßnahmen als Eigenanteil der Stadt Dormagen in Horrem investieren, sofern die Ko-Finanzierung durch das Land NRW steht.“ Dieser Betrag entspricht voraussichtliche einem städtischen Investitionsanteil von etwa 30 Prozent.

„Unabdingbar dafür ist aber, dass die Projektleitung in professionellere Hände übertragen wird, damit neben den durchaus nachvollziehbaren Wünschen der Bevölkerung auch die finanzielle Machbarkeit mehr in den Fokus rückt“, ergänzt Fraktionsvize Jo Deußen. Die neue Projektleitung solle zugleich auch die im Sommer gestartete Modernisierungsoffensive der Landesregierung „Besser Wohnen – zu Hause im Quartier“ in den Blick nehmen, damit auch andere Ortsteile in Dormagen künftig in den Genuss einer Förderung kommen könnten.

Behncke zeigte sich nach der Ratssitzung zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass auch die CDU-Fraktion jetzt der Weiterführung des Stadtteilprojektes Horrem mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung zugestimmt hat.“ Er erklärt für die Sozialdemokraten abschließend: „Langfristiges Ziel muss es sein, alle Dormagener Stadtteile so anziehend und lebenswert zu gestalten, dass sich die Unterschiede zwischen den von den Bürgerinnen und Bürgern aktuell als attraktiv und den als weniger attraktiv empfundenen Stadtteilen verwischen.“
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