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06.10.2009 / 18:41 Uhr — Jannis Dakos
Mit sechs Sportlern ging der AC Ückerath bei der diesjährigen Landesmeisterschaft in Gummersbach an den Start. Esther Scholten und Ruth Naumann standen bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest.
Esther Scholten (-62 kg) schloss das erste bedeutende Turnier nach einer langjährigen Wettkampfpause mit einem Sieg ab. Gegen Sabrina Pütz aus Nettettal konnte sie ihre Reichweitenvorteile effektiv nutzen und trotz einiger taktischer Ungenauigkeiten einen deutlichen Sieg mit 8:5 für sich verbuchen. Im Finale hatte sie es mit Laura Klütsch aus Frechen zu tun. Esther Scholten kontrollierte den Kampf von der ersten Minute an und gewann mit 10:7 Gold. Eine weitere Goldmedaille gewann Ruth Naumann (JBw -59 kg). Im Finale musste sie gegen Nicki Leder antreten. Mit schönen Konteraktionen übernahm sie die Führung in Runde 1 und baute diese auf das Endergebnis von 9:3 aus. Sie ist damit auch Landesmeisterin und führt nun die NWTU-Rangliste an.
Jasmin Breitmar (JBw -44 kg) gewann das Halbfinale gegen Laura Wickel von TuS Essen mit 8:5 und revanchierte sich damit für die Niederlage beim Masters Cup vor zwei Wochen. Im Finale traf sie wie so oft auf Nevin Bozdemir aus Herringen. Die Ückeratherin war leider in den ersten zwei Runden zu passiv und geriet in Rückstand. In der letzten Runde versuchte sie, den Kampf zu drehen und kämpfte sich bis auf 4:5 heran. Somit gewann sie Silber. Lukas Winkler (JBm -65 kg) stand im Finale gegen seinen NWTU-Trainingspartner Sascha Müllers aus Schiefbahn. Die ersten beiden Runden endeten ausgeglichen. In der dritten Runde konnte sich Müllers aber deutlich absetzen und den Kampf für sich entscheiden. Lukas Winkler erhielt Silber.
Tim Theisgen (JBm -37 kg) erwischte einen schlechten Tag. Er kämpfe leider zu viel gegen die eigene Nervosität, so dass er sein Potenzial gegen Justin Grützmacher nicht abrufen konnte und das Halbfinale dann mit 6:10 verlor. Patrick Lamek (Herren -74 kg) konnte seinen ersten Kampf gegen Julian Sanner deutlich mit 14:2 gewinnen. Im zweiten Kampf gegen Daniel Freund aus Essen machte er etwas zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Es entwickelte sich ein enger Kampf. Patrick Lamek gelang es, bei Gleichstand in den letzten Sekunden zweimal mit einer eingedrehten Technik zu punkten. Bei der ersten Aktion bekam er leider regelwidrig den Zusatzpunkt nicht zugesprochen und bei der zweiten Aktion gar keinen Punkt. Somit ging der Kampf mit 9:10 verloren. Da bei einem Protest ein Videobeweis nicht zulässig wäre, hat man davon abgesehen, obwohl im Nachhinein für das Kampfgericht deutlich war, dass die Punktrichter einen schlechten Job gemacht haben. Somit blieb Patrick ohne Medaille und schied gegen den späteren Sieger etwas unverdient aus.
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