© Suling & Zenk GbR / Erstellt am 06.04.2025 - 18:46 Uhr
01.04.2008 / 14:55 Uhr — Pressemitteilung Bayer
Leverkusen/Dormagen. Das Engagement der Bayer-Mitarbeiter, durch gute Ideen mit zum Erfolg des Unternehmens beizutragen, ist weiter ungebrochen. Insgesamt reichten sie beim "Bayer-Ideen-Pool" (BIP) im Jahr 2007 an den Standorten Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, Wuppertal und Brunsbüttel 9349 Verbesserungsvorschläge ein - 533 mehr als im Jahr 2006. Das Unternehmen spart dadurch 8,1 Millionen Euro allein im ersten Jahr der Realisierung (2006: 6,4 Millionen Euro). Auch die Beschäftigten profitierten: Sie erhielten im Gegenzug Prämien in einer Gesamthöhe von 2,4 Millionen Euro (2006: 2,1 Millionen).
"Die neuerliche Steigerung der Anzahl von Verbesserungsvorschlägen und die
Güte der Ideen sind beispielhaft für die Motivation, den Einsatz und die Kreativität unserer Beschäftigten in allen Bereichen des Unternehmens", sagte Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG. "Sie tragen auf diese Weise mit dazu bei, Arbeiten effizienter und sicherer zu gestalten."
Uwe Menzen, Leiter des "Ideen-Managements", betonte vor allem den regelmäßigen Dialog zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern als ein wichtiges Element für die Vielzahl guter Ideen: "Es ist uns gelungen, in vielen Bereichen ein Klima der `Offenheit´ zu schaffen. Die meisten Vorschläge stammen aus dem direkten Arbeitsumfeld der Einreicher. Das Spektrum reichte dabei von Verbesserungen der Produkte, Anlagen, Verfahren und Arbeitsabläufe über optimale Ausnutzung von Rohstoffen und Energien und Weiterentwicklungen des Gesundheits- und Umweltschutzes bis hin zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und des Firmenansehens."
Im Chempark Dormagen reichten die MitarbeiterInnen insgesamt knapp 2700 gute Ideen ein. Mit ihrer Hilfe spart das Unternehmen mehr als 2,1 Millionen Euro allein im ersten Realisierungsjahr. Die kreativen Vorschläge der Belegschaft wurden mit 685.000 Euro honoriert. Ein bedeutender Verbesserungsvorschlag stammt aus dem Versandbetrieb für Polyurethan-Kunststoffe bei Bayer MaterialScience (BMS):
Manchmal entscheiden Zehntel-Millimeter über eine zusätzliche Einsparung. Das wissen Klaus-Peter Walta (47), Michael Gehrmann (49) und Markus Hollaus (35) nun ganz genau. Bislang wiesen die Stahlfässer, in denen verschiedene Polyurethan-Produkte abgefüllt und anschließend an die Kunden versandt werden, eine Wandstärke von 1 Millimeter auf. Die Boden- und Deckeldicke betrug hingegen 1,2 Millimeter. Die Einreicher schlugen vor, auf Fässer mit durchgehend 1 Millimeter Blechdicke zu wechseln. Dies ist laut Verpackungsrichtlinie zulässig und von Herstellerseite einfacher zu fertigen.
Zuvor hatten sie die neuen Fässer intensiven und umfangreichen Tests unterzogen, um die logistischen und produktspezifischen Anforderungen sicherzustellen. Mit Erfolg: Bei jährlich rund 100.000 Fässern konnten die Packmittelkosten zum Versand der Produkte reduziert und die Gefahr einer Undichtigkeit durch bessere Falzbarkeit verringert werden. Die Idee führt für BMS zu einem Nutzen im ersten Jahr der Realisierung von knapp 210.000 Euro. Für ihren Verbesserungsvorschlag erhielt das Team eine Prämie von insgesamt rund 21.000 Euro.
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