© Suling & Zenk GbR / Erstellt am 31.08.2025 - 18:19 Uhr

Hohe Anerkennung für das Lebenswerk von Heinz Schmitz

13.01.2024 / 18:27 Uhr — Dormago

Heinz Schmitz ist seit 62 Jahren Mitglied des AC Ückerath, viele Jahrzehnte war er stellvertretender Vorsitzender des Vereins, Trainer ist er heute noch. Aufgrund seines Einsatzes für die Entwicklung des weiblichen Ringkampfs wird er auch „Mr. Frauenringen“ genannt. Für sein herausragendes Wirken hat ihm der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen – das ihm Landrat Hans-Jürgen Petrauschke am Freitag samt Urkunde überreichte. „Es sind Menschen wie Heinz Schmitz, die mit ihrem Engagement den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken und sie durch ihren wertvollen Einsatz zu einer echten Gemeinschaft machen“, sagte Petrauschke. Vor Ort im Grevenbroicher Ständehaus gratulierten auch Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und Detlev Zenk, Vorsitzender des AC Ückerath.

Der 72-Jährige hat seinen Schwerpunkt in den letzten Jahren in die Nachwuchsförderung der sechs- bis vierzehnjährigen Kinder und Jugendlichen verlagert. Ihm ist es ein wichtiges Anliegen, Kinder für seine Sportart Nr. 1 zu begeistern. Bei Trainingseinheiten an Schulen und in Kitas hat Schmitz manche Talente entdeckt und weiterentwickelt. Er initiierte die Einrichtung eines Teilinternats zur Unterstützung der schulischen Ausbildung zusammen mit dem TSV Bayer Dormagen und bildete Lehrpersonal zum Thema „Ringen und Raufen“ fort. Schmitz ist als Ratgeber, Motivator und Vertrauensperson gefragt, übernimmt Fahrdienste und brachte als Elektriker und Hausmeister auch immer wieder seine handwerklichen Fähigkeiten bei Großveranstaltungen des AC Ückerath ein.

Die Ausbeute „seiner“ Aktiven kann sich sehen lassen, nicht selten landete der AC Ückerath in der Vereinswertung bei Turnieren im In- und Ausland auf dem Siegertreppchen. Neben der Arbeit auf der Matte und am Mattenrand war Schmitz auch konzeptionell an der Weiterentwicklung und Ausrichtung des Ringens beteiligt. Ein erster Meilenstein war 1984 die Einweihung des Ringerzentrums an der Bertha- von-Suttner Gesamtschule, das ein Jahr später zum Stützpunkt des LSB (Talentsichtung / Talentförderung) wurde. Seine Ideen und Mitarbeit waren zudem wertvoll bei den Einrichtungen des Sportinternats Knechtsteden und des Bundesstützpunktes Ringen Dormagen. Unter den Fittichen von Heinz Schmitz holten eine Vielzahl von Ringerinnen nationale und internationale Titel.

„Die Arbeit, die Heinz Schmitz leistet, ist unbezahlbar“, betont ACÜ-Vorsitzender Detlev Zenk. „Sein überragender Einsatz ist kaum in Worte zu fassen. Der Verein ist ihm für sein immerwährendes Engagement sehr dankbar. Das Bundesverdienstkreuz am Bande hat er als Anerkennung und Wertschätzung für seine Arbeit im besonderen Maße verdient.“

Foto(s): © Dormago

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Mit Heinz Schmitz freuen sich Bürgermeister Lierenfeld und Landrat Petrauschke