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Senkung der Mehrwertsteuer - Rechnung mit vielen Unbekannten

27.06.2020 / 15:08 Uhr — Presseinfo VZ / duz

Deutschland sucht - den Taschenrechner. Denn wenn der Bundestag am 29. Juni zustimmt und die Mehrwertsteuer ab 1. Juli wie geplant sinkt, halten nicht nur Preisfüchse Ausschau, ob und wie der Nachlass an den Kunden weitergegeben wird. „Der Steuerrabatt aus dem Konjunkturpaket winkt zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020, wenn eine Ware in dieser Zeitspanne geliefert oder eine Leistung vollständig erbracht wird“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Während der allgemeine Mehrwertsteuersatz für Fernseher, Handwerkerreparaturen oder beim Autokauf von 19 Prozent auf 16 Prozent sinkt, werden bei den Dingen des täglichen Lebens wie Butter, Bier und Brot nur 5 statt bisher 7 Prozent fällig.

Allerdings: Der Nachlass ist kein Muss. „Es steht Händlern und Unternehmen frei, schon vor dem 1. Juli Nachlässe zu gewähren oder im Rahmen von Rabattaktionen ‚gar die ganze Mehrwertsteuer zu schenken‘. Auch könnten sie Rabatte über den Jahreswechsel hinaus einräumen. Andererseits können Kunden nicht darauf pochen, dass Händler bei jedem Endpreis nachvollziehbar den aktuellen Mehrwertsteuersatz in Abzug bringen“, bringt die Verbraucherzentrale NRW die Rechnung mit vielen Unbekannten auf den Punkt. Als Spickzettel für Einkauf, Verträge und Rechnungen gibt sie auf den DORMAGO-Sonderseiten eine Reihe von Tipps mit auf den Weg.

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Erstellt am 24.01.2021 - 22:15 Uhr