DORMAGO

Leibniz-Projekt siegt beim landesweiten Schulwettbewerb

25.06.2020 / 21:38 Uhr — Presseinfo / duz

­Die Sieger des Schulwettbewerbs „DIGIYOU – Digitalisiere Deine Zukunft!“ stehen fest. Heute gab eine unabhängige Jury die drei besten von insgesamt 15 Schülerprojekten bekannt, die es ins Finale des landesweiten Schulwettbewerbs geschafft hatten. Gewinner sind die Schüler*innen der Kaiserin-Augusta-Schule aus Köln, des Lessing-Berufskollegs aus Düsseldorf sowie des Leibniz-Gymnasiums aus Dormagen, die jeweils 1000 Euro erhalten. Die Schüler konnten ihre Ideen für den digitalen Wandel per Video präsentieren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von der NRW.BANK und der „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ initiiert.

Ein Tool für chronisch Kranke, autonomes Fahren oder ein smarter Bienenstock - das sind nur einige innovative Ideen, die die Schüler eingereicht hatten. Das Team der Kaiserin-Augusta-Schule aus Köln überzeugte mit dem Projekt „Wann haben Lebewesen Stress? Tiersimulationen mit Microcontrollern“, das die Stressbelastung von Tieren mess- und sichtbar macht. Gewonnen haben außerdem die Schüler des Düsseldorfer Lessing-Berufskollegs, die in ihrem Projekt „Sharezone“ eine Schul-App für das digitale Klassenzimmer entwickelt haben, mit der Schüler, Lehrer und Eltern Hausaufgabenheft, Stundenplan, Terminkalender, Dateien und Infozettel miteinander teilen können.

Das Schülerteam des Dormagener Leibniz-Gymnasiums siegte mit ihrem DIGIYOU-Projekt „Hören durch Fühlen“. Hörgeschädigte Menschen haben dadurch die Möglichkeit, durch Vibrationsmuster Sprache zu ertasten (siehe Video). Das Bettina-von-Arnim-Gymnasium in Dormagen hatte sich ebenfalls beworben - mit dem Projekt „Pizza per Drohne“. Die Schüler*innen bauten und programmierten einen Flugroboter, der eigenständig Ziele ansteuern, Hindernisse erkennen und sich diese für den Rückflug merken kann, um sie zu umfliegen. Die Bauteile für den Roboter wurden mit einem 3D-Drucker überwiegend selbst hergestellt.

Hohe Qualität der Projekte
Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, sagt zum Wettbewerb: „Besonders beeindruckend war in diesem Jahr die hohe Qualität der eingereichten Projekte. Wir als NRW.BANK machen uns im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements für die digitale Bildung stark, damit junge Menschen Zukunft aktiv gestalten können.“ NRW-Staatssekretär Mathias Richter war ebenfalls beeindruckt von dem Einfallsreichtum und dem großen Engagement der Teilnehmenden: „Ich freue mich zu sehen, wie souverän und kreativ Kinder und Jugendliche die digitalen Möglichkeiten hier nutzen und so dazu beitragen, dass diese Ideen auch im Unterricht und im Schulalltag Eingang finden.“

Die Corona-Pandemie hatte den Wettbewerb „DIGIYOU“ in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt. Die für den 5. März vorgesehene Abschlussveranstaltung in der NRW.BANK in Düsseldorf musste abgesagt werden. Dafür wurde der Wettbewerb spontan ins Internet verlegt. Die 15 Schülerteams, die es ins Finale geschafft hatten, konnten ihre Projekte per Video auf www.digiyou.de präsentieren. Aufgrund der erschwerten Umstände durch Home-Schooling war es allerdings nur 12 der ursprünglich 15 Finalisten möglich, ihren Filmbeitrag einzureichen.

Die NRW.BANK hatte den Wettbewerb vor drei Jahren gemeinsam mit der „DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG“ entwickelt. Mitmachen konnten Schüler der Klassen 5 bis Q2 aller Schulformen. Aus allen Einreichungen, mit denen sich Schülerteams aus ganz NRW im Sommer 2019 für die Teilnahme beworben hatten, wählte eine Jury die 15 besten Projektideen aus. Diese Finalisten unterstützte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen mit 500 Euro für die Vorbereitung auf den Wettbewerb.

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Erstellt am 18.01.2021 - 07:58 Uhr