DORMAGO

Quelle: www.dormago.de

Corona-Auflagen in Gaststätten: Stadt wirbt um Verständnis

(13.05.20, 17:56 Uhr / SWD / bs)

Steak, Pizza oder Spieß im Lieblings-Restaurant, Klönen beim Latte Macchiato oder Eisschlecken mit der Familie: Seit Montag alles wieder möglich. Vor Ort im Lokal, aber ganz anders, als es vor der Corona-Pandemie war. Zwar ist es der Gastronomie nun erlaubt, ihre Kunden im Haus zu bewirten, doch hat das Land diese Öffnung nur unter strikten Auflagen genehmigt. Dazu zählt unter anderem vorgegebener Abstand zwischen den Stühlen, die Mund-Nasen-Bedeckung für Gäste auf dem Weg zum Tisch und beim Gang zur Toilette, die Nennung von Name und Kontaktdaten beim Besuch des Restaurants.

Viele Dormagener genießen es trotzdem, wieder rausgehen zu können. Andere fühlen sich in ihrer Freiheit beschränkt und bevormundet und bringen dies deutlich zum Ausdruck. So haben es in dieser Woche einige Gastwirte erlebt. Auch Thomas Rütten vom Ordnungsamt der Stadt Dormagen bestätigt diesen Eindruck. „Die Bereitschaft der Leute, sich an die Vorgaben zu halten, wird weniger“, sagt Rütten. Deshalb weisen die Stadt und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) noch einmal darauf hin, dass die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Eindämmung der Pandemie für viele Lebensbereiche klare Verhaltensregeln vorgibt, deren Umsetzung und Einhaltung die Kommune überwachen muss.

Für die Gastronomie gelten folgende Auflagen:


„Die Gastronomen sind verpflichtet, diese Regelungen umzusetzen, sie müssen sonst mit erheblichen Bußgeldern rechnen“, wirbt Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt um Verständnis für die aktuelle Ausnahmesituation. Restaurants, Kneipen und Cafés haben durch acht Wochen Schließung massive finanzielle Einbußen erlitten und kämpfen auch nach der Öffnung mit erschwerten Bedingungen. „Jeder Betrieb, der die Corona-Schließung überlebt hat, ist wichtig für die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Schmitt.

Foto(s): © Dormago - Archiv

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Unter Einhaltung von Regeln kann das Leben wieder Schritt für Schritt in die Innenstadt zurückkehren.





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Erstellt am 10.07.2020 - 17:29 Uhr