DORMAGO

Quelle: www.dormago.de

Zentrale Notaufnahme stellt sich neu auf

(04.02.20, 17:24 Uhr / Rheinland Klinikum / bs)

Sie ist erste Anlaufstelle, wenn nachts unerklärliche Beschwerden auftreten, und Ziel des Rettungswagens, der ein Unfallopfer einliefert: In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) stehen hochqualifizierte Mediziner und Pflegekräfte zur Akutversorgung bereit – und das rund um die Uhr. Im Rheinland Klinikum Dormagen formiert sich diese wichtige Abteilung aktuell neu: Seit Jahresbeginn 2020 ist Janine Kilian die Ärztliche Leitung. An ihrer Seite steht Dr. Kerstin Gretschko als Leitende Oberärztin der ZNA. Klinikdirektorin Claudia Benthake begrüßte die beiden Notfallmedizinerinnen. Sie freut sich besonders darüber, dass die Zentrale Notaufnahme aufgewertet wird und gut aufgestellt ist.

Janine Kilian kennt sich im Rheinland Klinikum Dormagen bereits bestens aus. Einen Großteil ihrer Weiterbildungszeit hat sie in der hiesigen Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin verbracht und sich dabei auch in den Notarztdiensten engagiert. Zuletzt war die 34-jährige Fachärztin für Anästhesie und zusatzbezeichnete Notfallmedizinerin an der Kölner Universitätsklinik mit dem Schwerpunkt Kinderanästhesie tätig. Nach der bereichernden Erfahrung an einem Maximalversorger dieser Größenordnung ist die Rückkehr nach Dormagen ein wenig wie „nach Hause zu kommen“. „Es erleichtert den Einstieg enorm, wenn man bereits bekannte Gesichter sieht“, sagt die gebürtige Neusserin, die ihr Studium in Mainz und Köln absolviert hat. „Besonders freue ich mich darauf, einen in dieser Form neu entstehenden Fachbereich von Anfang an sowohl inhaltlich, als auch organisatorisch mitgestalten zu können!“

Auch das Gesicht von Kerstin Gretschko (33) kommt so manchem an der Dr.-Geldmacher- Straße bekannt vor, da ihre Zwillingsschwester bereits hier in der Klinik für Innere Medizin gearbeitet hat. Kerstin Gretschko hat in ihrer Geburtsstadt Köln und in Düsseldorf studiert und ihre Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin im Krankenhaus Porz absolviert. Dort hat sie bereits mehrjährige Erfahrung in der interdisziplinären Notaufnahme sammeln können. Die begeisterte Internistin mit kardiologischem Schwerpunkt freut sich darauf, neben ihrer fachlichen auch ihre organisatorische Kompetenz einbringen zu können.

In Zukunft werden die beiden engagierten Medizinerinnen die Umstrukturierung der ZNA weiter vorantreiben. So stehen infrastrukturelle Veränderungen wie zum Beispiel eine neue Softwarelösung an, die die interaktive Arbeit am Patienten vereinfacht und vorantreibt. Um den modernen Anforderungen einer interdisziplinären Notaufnahme gerecht werden zu können, werden in der nahen Zukunft außerdem umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich sein. Janine Kilian: „Wir freuen uns auf eine ereignisreiche und anstrengende Zeit mit allen Mitarbeitern der ZNA, sowohl der Pflege, als auch den ärztlichen Kollegen.“

Foto(s): © Rheinland Klinikum/ATI

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Klinikdirektorin Claudia Benthake begrüßt Janine Klilian, Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme, und Dr. Kerstin Gretschko, Leitende Oberärztin der ZNA (v. li.)





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Erstellt am 07.04.2020 - 11:31 Uhr