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Quelle: www.dormago.de

Ausstellung: „Als der Ton noch aus dem Trichter kam“

(19.10.19, 18:00 Uhr / bs)

Die Sonderausstellung des Internationalen Phono+Radio-Museum, die am Sonntag, 27. Oktober, um 14 Uhr in den Räumen an der Bahnhofstr. 2-4 eröffnet wird, ist bereits die zwanzigste seit der Eröffnung im Juni 2010. Bis zum April nächsten Jahres präsentiert Museumsmacher und Sammler Volkmar Hess mehr als 100 Walzenspieler und Grammofone und dokumentiert die Anfänge der mechanischen Schallaufzeichnung und deren Wiedergabe. Nicht nur richtungsweisende Geräte der Marktführer His Masters Voice, Brunswick und Columbia werden gezeigt, sondern auch Nischenprodukte wie die von Pathé oder das legendäre EMG MK. X Grammofon mit seinem hervorragend klingende- Pappmaché-Trichter. Seltenes Zubehör, Nadeldosen und Fachliteratur runden die Ausstellung ab.

„Thomas Alva Edison gelang es erstmals, mit seinem Phonographen die menschliche Stimme auf Walzen aufzuzeichnen und auch wiederzugeben. Dabei dachte er zunächst gar nicht an die Wiedergabe von Musik. Mit dieser Erfindung begann die stürmische Entwicklung von Tonträgern und deren Abspielgeräten“, wirft Grammofonrestaurator Hess einen Blick zurück auf die Anfänge der Ton-Konservierung. „Emil Berliner setzte mit der Erfindung des Grammofons und den dazugehörigen Schallplatten den nächsten Meilenstein. Enrico Caruso wäre heute wohl kaum noch so bekannt, hätte es nicht Tonträger gegeben, auf denen seine Stimme in schwarze Rillen gepresst wurde, um sie der Nachwelt zu erhalten.“

Das Museum und seine Ausstellung ist sonntagnachmittags ab 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Foto(s): © Int. Phono-Museum

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Volkmar Hess inmitten seiner Grammofone





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Erstellt am 12.12.2019 - 19:16 Uhr