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Quelle: www.dormago.de

Landesregierung bittet um Mithilfe bei der Dunkelfeldstudie zu Gewalt

(19.08.19, 22:44 Uhr / NRW-Ministerien - bs)

Die Dunkelfeldstudie zu Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Jungen und Männer ist heute gestartet. Erstmals wird in Nordrhein-Westfalen eine repräsentative Befragung über Gewaltkriminalität – unabhängig vom Anzeigeverhalten der Opfer oder späteren Strafverfahren – durchgeführt und das Sicherheitsempfinden erfasst. Ein Ankündigungsschreiben zur Befragung „Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen“ wird am 20. August 2019 an 60.000 Personen im Alter über 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen versandt. Der Versand des Schreibens ist der Startpunkt der Befragung und dient dazu, die ausgewählten Personen aus insgesamt 81 Kommunen, darunter auch Dormagen, vorab über die Studie zu informieren. In einem zweiten Schritt werden vom 2. bis 13. September 2019 die Fragebögen und ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt. Ziel der Studie ist die Verbesserung der Sicherheits- und Präventionsarbeit in Nordrhein-Westfalen.

"Die nachweislich verbesserte Kriminalitätslage bei uns in Nordrhein-Westfalen ist die eine Sache, das Empfinden der Bürgerinnen und Bürger die andere. Wir müssen nicht nur für eine bessere objektive Sicherheit sorgen, sondern wir müssen den Menschen auch die Angst nehmen, Opfer einer Straftat werden zu können. Es bringt doch nichts, wenn es auf dem Papier sicher ist, die Leute aber Sorgen haben, wenn sie die eigenen vier Wände verlassen", erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul."Um dieses Problem anzupacken, müssen wir wissen, wo sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen unsicher fühlen. Deshalb fragen wir nach. Wir bauen nun darauf, dass viele Bürgerinnen und Bürger an der Befragung teilnehmen und uns helfen, Licht ins Dunkel zu bringen."

Fragen und Antworten zur Dunkelfeldstudie


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Erstellt am 07.04.2020 - 11:37 Uhr