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Quelle: www.dormago.de

Gegen Plastikmüll: FDP beantragt „Stadt-Tüte“

(16.08.19, 20:00 Uhr / bs)

Die Plastiktüte wird inzwischen weit weniger gedankenlos verwendet, als noch vor einigen Jahren. Auch viele Dormagenerinnen und Dormagener verzichten bewusst auf das wenig umweltfreundliche Transportmittel für ihre Einkäufe. Immer seltener bieten lokale Geschäfte die Plastiktüte noch kostenfrei an.

Schon im Dezember 2017 tauschte die Dormagener Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) im Rahmen der Kampagne „Dormagen – auf dem Weg zur plastiktütenfreien Stadt“ kostenlos Plastiktüten gegen umweltfreundliche Tragetaschen. Der Kampf gegen den Plastikmüll wird auch durch den Einsatz des „Dormagen-Bechers“ geführt (DORMAGO berichtete). Mit der Nutzung des Mehrweg-Trinkbehälters wird zudem die Kunststoffverschwendung durch die vielen Einwegbecher verringert.

Eine weitere Idee in diesem Zusammenhang hat die FDP aus der Stadt Billerbeck mitgebracht. Sie möchte eine „Stadt-Tüte“ aus recycelten PET-Flaschen anbieten. In Billerbeck wurden nach Aussage der FDP 7.000 solcher Mehrwegtüten innerhalb kurzer Zeit an die Bürger verkauft. Die liberale Fraktion will nun über den Hauptausschuss einen Prüfauftrag an die Verwaltung geben, wie das Billerbecker Tüten-Modell auch in Dormagen umgesetzt werden kann. „Ebenfalls soll der Vorschlag mit den Gewerbevereinen, wie CiDo, IG Top-West und Nieve-Ring, besprochen werden, um eine positive Resonanz bei den Geschäftsleuten zu erreichen“, so die FDP. Sie erwarten, dass ein entsprechendes Konzept bis Ende des Jahres vorgestellt werden könnte.


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Erstellt am 07.04.2020 - 12:31 Uhr