DORMAGO

Quelle: www.dormago.de

Horrem und Hackenbroich profitieren von Fördermitteln

(22.07.19, 17:52 Uhr / Stadt Dormagen / bs)

Insgesamt 1,218 Millionen Euro hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ für die Stadt Dormagen genehmigt. Das Geld soll in Projekte in Horrem und Hackenbroich fließen.

In Horrem sollen Projekte der „Sozialen Stadt“ mit insgesamt 858.000 Euro gefördert werden. Neben der Neugestaltung des Wohnumfeldes Bürgerpark geht es auch um den Wettbewerb Neue Mitte Horrem – Knechtstedener Straße und den Verfügungsfonds für bewohnergetragene Projekte. Der neu geplante Bürgerpark soll künftig zu mehreren Seiten geöffnet werden. Durch die Neugestaltung von Spiel- und Freizeitflächen sowie besserer Beleuchtung soll der Park für alle Altersgruppen attraktiver gemacht werden.

Ebenfalls neu gestaltet werden soll der Bereich an der Knechtstedener Straße. Außerdem werden bereits seit 2014 kleinere Projekte von Vereinen und Initiativen mit insgesamt 10.000 Euro jährlich aus dem Verfügungsfonds realisiert. Dadurch wurden vielfältige Angebote im Sport-, Kultur- und Sozialbereich für Kinder und Jugendliche gefördert. Der Verfügungsfonds wurde nun bis 2021 verlängert.

„Mit dem Fördergeldern können wir weitere Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils angehen“, sagt Kerstin Belitz, Leiterin der Stabsstelle Soziale Stadt. „Zusammen mit der Baugenossenschaft Dormagen werden wir die Grünfläche am alten Friedhof zu einem Bürgerpark neu gestalten und die umliegenden Privatflächen aufwerten. Auch die Neugestaltung der Knechtstedener Straße können wir nun in Angriff nehmen. Die Vorschläge von drei Planungsbüros werden wir noch in diesem Jahr mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.“ (Hinweis: Dormago-Bericht vom 07.11.18)

Auch Hackenbroich profitiert von den bereitgestellten Fördermitteln. Rund 360.000 Euro stellt die Landesregierung zur Verfügung, um die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes beim TuS Hackenbroich mitzufinanzieren. Dabei geht es maßgeblich um Gesundheits- und Sportangebote für alle Generationen sowie die Erweiterung der Sprach- und Integrationsförderung. Das neue Multifunktionsgebäude soll eine Vielzahl an Angeboten unter einem Dach vereinen: Etwa wird eine Integration von Flüchtlingen, Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten mit speziellen Sportangeboten, Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung angestrebt. Auch der Seniorensport und die Seniorentherapie sollen erweitert werden. Das Multifunktionsgebäude bietet zudem auch Raum für nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement sowie die Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen und Institutionen.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass der Förderantrag, den der TuS Hackenbroich gemeinsam mit dem Sportservice ausgearbeitet hat, erfolgreich war und das Multifunktionsgebäude nun umgesetzt werden kann“, sagt André Heryschek, Vorsitzender des TuS Hackenbroich. „Wir danken Politik und Stadtverwaltung für ihre Unterstützung. Mit diesem Baustein können wir unsere Angebote im Kinder- und Jugendbereich ausbauen, weitere Ideen der Gesundheitsförderung umsetzen und uns noch stärker im Bereich der Sportangebote für Frauen und Senioren engagieren.“ (Hinweis: Dormago-Bericht vom 29.09.16)

Swen Möser, Leiter des Sportservice, der die Federführung für das Verfahren hatte, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir jetzt die Zusage für die Förderung des Multifunktionsgebäudes erhalten haben. So können wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur sozialen Integration im Quartier leisten.“


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Erstellt am 24.01.2020 - 17:37 Uhr