DORMAGO

Quelle: www.dormago.de

Ursache des Gasaustritts weiterhin unklar - Bürger-Hotline auch am Freitag geschaltet

(18.01.07, 18:06 Uhr / Pressemitteilung Rhein-Kreis Neuss / duz)

Rhein-Kreis Neuss/Dormagen. Ein bisher ungeklärter Gasaustritt im Kreisberufsbildungszentrum Neuss-Hammfeld, das auch von Dormagenern besucht wird, hat am frühen Morgen zu einem Großalarm bei Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Schüler und Lehrkräfte wurden vorsorglich evakuiert, nachdem mehrere Personen über Atembeschwerden und Augenreizungen klagten. 86 Leichtverletzte wurden nach der Erstversorgung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Mehr als 150 Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind am Einsatzort. Das Gebiet am Hammfelddamm wurde großräumig abgesperrt. Bisher ist noch nicht klar, um welches Gas es sich handelt. Polizei und Feuerwehr ermitteln nach der Ursache und der Art des Reizgases. Notfallseelsorger und Lehrpersonal kümmern sich um die Berufsschüler, die zum Teil in Turnhallen untergebracht wurden. Nicht verletzte Schüler wurden nach Hause geschickt. Das Kreisgesundheitsamt hat vorsorglich auch die niedergelassenen Ärzte informiert.

Die Kreisverwaltung hat kurzfristig eine Bürger-Hotline, Tel.: 02131/928-1000, eingerichtet.

Nachdem zunächst Nitrosegase als Ursache für Atembeschwerden und Augenreizungen von 101 Schülern und Lehrern vermutet wurde, bleiben Ursache und Art des Reizstoffes weiterhin unklar. Der eigens angeforderte Spezialtrupp der Werksfeuerwehr der Firma Henkel konnte bei Messungen Nitrosegase nicht nachweisen.

Der Schulbetrieb für das gesamte Berufschulzentrum inklusive Internationale Schule wurde für den morgigen Freitag vorsorglich abgesagt.
Am Freitag werden Ursachenermittlung und Messungen fortgesetzt. Die von der Kreisverwaltung geschaltete Hotline ist heute noch bis 19 Uhr und morgen ab 7 Uhr geschaltet.


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Erstellt am 23.09.2020 - 02:28 Uhr