Wir verwenden für unsere Webseite DORMAGO.de Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
Ihre Nachricht an die RedaktionRSS-FeedFacebookTwitterYoutube
DORMAGO-Suche

Dormago-Archiv

Ihr gesuchter Artikel:

Sprayer soll Kunstwerk freiwillig entfernen

23.01.19, 23:25 Uhr / Presseinfo / duz
Fotoquelle: privat

Das Graffito sorgt fr Verrgerung im Walddorf
Das Graffito sorgt fr Verrgerung im Walddorf / Fotoquelle: privat
Straberg. Ausgerechnet das altehrwrdige Alfred-Delp-Haus, das den Strabergern seit eh und je als Pfarr- und Jugendheim sowie als Begegnungssttte dient, wurde vor einigen Tagen von einem Sprayer "besucht". Der hinterlie das bergroe Graffito "HONK", was soviel wie 'Depp' oder 'Idiot' bedeutet. Dass dieser wenig schmeichelhafte Begriff nicht zuletzt einer knftigen Dorfbewertungs-Jury ein Dorn im Auge sein wrde, war auch der Vorsitzenden des Frdervereins Jugend- & Sozialarbeit Straberg (FJS), Maggy Steiner, klar. Habe sie doch in diesem Haus die Dorfjugend jahrzehntelang zu einem gesetzkonformen Verhalten angehalten. Steiner trug ihrem Vize und ehemaligem Ordnungshter Yogy Brockmeyer die Aufgabe an, die frevelhafte Sachbeschdigung aufzuklren.

Der Ex-Kommissar erfuhr inzwischen, dass ein hnliches "Kunstwerk" unter anderem auf dem Gelnde der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim zu sehen ist. "Doch auch dort hat dieser Farbknstler` seinen Namen leider nicht hinterlassen. Den aber brauche ich, um dem Sprayer die Chance einzurumen, sein Werk selbst wieder zu entfernen, ohne vor den Kadi zu kommen", sagt Brockmeyer. Anderenfalls msste er mit einer Anzeige wegen schwerer Sachbeschdigung rechnen und in der Konsequenz mit einer mglichen Freiheitsstrafe von maximal zwei Jahren. Der Frderverein hofft jetzt, dass der vermutlich junge Sprayer sich angesichts dieses Aufrufs selber unter Telefon 0213381348 meldet und (hoffentlich) seine Bereitschaft zum Reinemachen bekundet.

Falls nicht, wrde der Frderverein ab Mitte Februar 200 Euro ausloben, um unter der gleichen Telefonnummer (auch vertrauliche) Mitteilungen auf den Urheber dieses unschnen Graffito zu erlangen. Brockmeyer wei nmlich, dass solche finanziellen Anreize in hnlichen Fllen schon zu Tterhinweisen - sogar aus der Sprayerszene selbst - gefhrt haben.
Facebook Artikel per E-Mail senden Artikel drucken zurück zur letzten Seite