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„Auf nach Zons“: Mittelalter kindgerecht aufgearbeitet

13.10.2018 / 12:00 Uhr — bs

Foto: Dormago / bs Bürgermeister Lierenfeld mit Birgit Wilms (Buchtext) Heinz Mölders und Bettina Krüger (Kinderstiftung „Lesen bildet“) und Volker Meierhöfer (Sparkassenstiftung) mit Kindern vor der „Zeitreisemachine“, die jetzt Zons haltmacht.
Bürgermeister Lierenfeld mit Birgit Wilms (Buchtext) Heinz Mölders und Bettina Krüger (Kinderstiftung „Lesen bildet“) und Volker Meierhöfer (Sparkassenstiftung) mit Kindern vor der „Zeitreisemachine“, die jetzt Zons haltmacht. (v. l.) Sandra Becksmann von der Kath. Kita St. Martin Zons und Renate Zündorf von der Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule nehmen die ersten Exemplare des Zeitreisebuchs von Volker Meierhöfer und Erik Lierenfeld entgegen.
(v. l.) Sandra Becksmann von der Kath. Kita St. Martin Zons und Renate Zündorf von der Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule nehmen die ersten Exemplare des Zeitreisebuchs von Volker Meierhöfer und Erik Lierenfeld entgegen.
Wer weiß eigentlich, wie der Rhein in Dormagen im 14. Jahrhundert verlaufen ist? Und dass es im Jahre 1464 den ersten von drei großen zerstörerischen Stadtbränden in Zons gab? Dies und viel mehr erfahren (nicht nur) Kinder, wenn sie mit Mia und Ben in einer Zeitreisemaschine ins mittelalterliche Zons reisen. Das neue und vierte Kinderbuch der Zeitreise-Reihe der Sparkassenstiftung im Rhein-Kreis Neuss wurde gestern in der Zonser Sparkassenfiliale vorgestellt.

Mehr als 700 Jahre geht es für die beiden Protagonisten Mia und Ben in das Jahr 1373 zurück. Damals wurde das kleine Fischerdorf Zons zur wehrhaften Stadt am Rhein ausgebaut. Der damalige Landesherr und Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden verlegt die Zollstelle von Neuss nach Zons und errichtet eine Burg. Der Ort wird mit dicken Mauern, Gräben, Zugbrücken, Toren und Türmen ausgebaut, in denen es für die beiden Kinder natürlich viel zu entdecken gibt.

Volker Meierhöfer begrüßte als Vertreter der Stiftung bei der offiziellen Buchvorstellung u. a. Bürgermeister Erik Lierenfeld, Pädagogen der hiesigen Schulen und Kindertagesstätten sowie viele der Mitwirkenden, die das Buch erst ermöglicht hatten. Es wird in einer Auflage von 6500 Stück an alle Dormagener Grundschulen und Kindergärten verteilt und ist auch in den Dormagener Filialen der Sparkasse erhältlich. Projektleiterin Ute Harnisch von der Sparkassenstiftung will mit der Lektüre „Auf nach Zons! Mittelalter zum Anfassen“ Kindern ein Medium an die Hand geben, um sich mit der Heimat auseinanderzusetzten. Bürgermeister Lierenfeld, der das Kinderbuch als „absolut gelungen“ bezeichnete, bestätigte, dass die verwendeten Texte, Illustrationen und Fotos das Interesse am Entdecken der Heimatstadt wecke: „Heimatkunde fängt vor der Haustür an“. Im Zusammenhang mit dem Buch wird zudem ein Mal- und Bastelwettbewerb für die lokalen Grundschulen und Kindergärten ausgeschrieben, bei dem die Arbeiten der kleinen Künstler prämiert und in der Stadtbibliothek ausgestellt werden.

Auch an anderssprachige Mitbürger wurde gedacht: Der Text ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Mittels eines QR-Codes kann er aber auch in niederländischer, polnischer und französischer Sprache aus dem Internet heruntergeladen werden.
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